Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland leistet wertvolle Unterstützung für Erdbebengebiete

Die in Deutschland lebenden Bosniaken haben ihre Geschwister in der Erdbebenregion nicht vergessen.

Nach dem Erdbeben, das 11 Provinzen in Kahramanmaraş betraf und als "Jahrhundertkatastrophe" bezeichnet wird, mobilisierte die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland e.V. (IGBD) mit Sitz in Wiesbaden bundesweit all ihre Vereine und Gemeinden, um die Wunden zu heilen.

Die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland e.V. (IGBD) hat die gesammelten Spende in Höhe von 282.000€, die im Rahmen ihrer Kampagnen für die Erdbebenregion gesammelt wurde, über die Erdbebenhilfsaktion der Türkisch-Islamischen Union für religiöse Angelegenheiten (DİTİB) in das Katastrophengebiet geschickt.

Dr. Muharrem Kuzey, Vorstandvorsitzende im DİTİB-Bundesverband, stattete der IGBD mit einer Delegation einen Höflichkeitsbesuch ab. Kuzey dankte dem IGBD-Präsident Zenahir Mraković für die Unterstützung des Erdbebengebiets.

Kuzey erklärte, dass der Prozess, in dem sich die Türkei seit dem Erdbeben befindet, eine schwierige Zeit ist, und dankte der IGBD, dass sie dieser schwere Katastrophe nicht gleichgültig gegenüberstehe: "Angesichts dieser Katastrophe hat die IGBD ihre Geschwister in der Türkei nicht allein gelassen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Das ist ein Zeichen unserer Geschwisterlichkeit, Einheit und Solidarität. In diesem Sinne wollten wir Sie besuchen und Ihnen unsere Verbundenheit und unseren Dank persönlich überbringen."

Mraković, Präsident der IGBD, betonte, dass seine Gemeinden sehr sensibel seien, wenn es darum gehe, der Türkei zu helfen, und fügte hinzu, dass die Spenden nicht nur in Moscheen gesammelt wurden, sondern - wenn auch in kleinem Rahmen - zu verschiedenen Anlässen, wie etwa Kermes oder Ständen. Mraković erklärte weiter, wie diese von der IGBD gesammelten Spenden einen hohen Betrag erreichen konnten: "Wir haben mehr Spenden gesammelt, als je zuvor. Dies zeigt die Liebe und Verbundenheit der Bosniaken zur Türkei. Auch später sind wir bereit, alles zu tun, was notwendig ist."

Der Besuch umfasste auch Gespräche zum islamischen Religionsunterricht in Deutschland, dem Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) und die Zusammenarbeit in anderen Bereichen.

Zum Abschluss des Besuchs überreichte DİTİB-Bundesvorsitzender Dr. Muharrem Kuzey dem IGBD-Präsidenten Zenahir Mraković eine Dank-Plakette, Mraković übergab ein Gemälde mit der "Srebrenica-Blume", die ein Symbol für Hoffnung und Schmerz ist.


DİTİB-Generalsekretär Eyüp Kalyon, Abteilungsleiter für kommunale und institutionelle Zusammenarbeit, Dr. Zekeriya Altug, der oberste IGBD-Imam Aldin Kusur und IGBD-Generalsekretär Adem Hasanović wohnten dem Besuch ebenfalls bei.

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